Erstens ist es zu betonen, dass in Polen – anders als in Deutschland – auf der Etappe des vorgerichtlichen Verfahrens keine Rückerstattung der Rechtsanwaltskosten zusteht. Jede Partei zahlt im eigenen Bereich den Lohn des eigenen Rechtsanwalts.

Zweitens besteht – sowohl in Polen, als auch in Deutschland – das Mahnverfahren. Um dieses Verfahren einzuleiten, sollte im Gericht eine vollständig formulierte, ausführliche Klage eingereicht werden, in der alle Behauptungen und Beweise angeführt werden. Der Klage müssen alle Beweise (z.B. Unterlagen) beigefügt werden. Die Beweise, die bereits in der Klage angeführt werden konnten, aber erst in der späteren Etappe des Verfahrens vorgebracht werden, können durch das Gericht abgelehnt werden.

Drittens ist das Gerichtsverfahren in Polen sehr rigoristisch und formalisiert. Die oft begangenen formellen Fehler können später nicht wiedergutgemacht werden. Aus dem Grund ist das Beauftragen einer deutschsprachigen Anwaltskanzlei mit der Sache notwendig.

Dafür steht Ihnen unsere deutschsprachige Anwaltskanzlei in Polen auch zur Verfügung.